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Photovoltaikanlage

 

Filme mit Fin: Steuerliche Aspekte beim Betrieb einer Photovoltaikanlage.

Sie haben sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Ihres privaten Hauses installiert? Fin erklärt Ihnen die steuerlichen Folgen: Müssen Sie jetzt Steuern zahlen? Welche Steuererklärungen müssen Sie beim Finanzamt einreichen und warum werden Sie plötzlich zur Unternehmerin bzw. zum Unternehmer? 

HINWEIS: Seit der Erstellung des Films haben sich rechtliche Änderungen ergeben. So können Sie nun für bestimmte Photovoltaikanlagen als Betreiberinnen und Betreiber von diversen steuerlichen Erleichterungen profitieren und Vereinfachungsregelungen in Anspruch nehmen.

 Hier können Sie prüfen, ob die Vereinfachungsregel für Sie in Betracht kommt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer  Website .

 

Links in diesem Video:

 

Nochmals zum nachlesen

Diese Folge:
Steuerliche Aspekte beim Betrieb einer Photovoltaikanlage.

Sie planen, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Ihres privaten Hauses zu installieren?

Gute Idee! Denn eine solche Anlage spart Energiekosten.

Aber haben Sie auch das Thema Steuern bedacht?

Denn im Regelfall erzeugen Sie nicht nur Strom für Ihren Eigenbedarf, sondern verkaufen Ihren Strom ganz oder teilweise an einen Energieversorger.

Somit werden Sie zur Unternehmerin oder zum Unternehmer und sind verpflichtet, in einer Einnahmenüberschussrechnung Ihren Gewinn zu ermitteln.

Also: Welche Einnahmen bringt Ihre Photovoltaikanlage? Und welche Kosten haben Sie?

Ihren Gewinn müssen Sie versteuern, indem Sie ihn in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben.

Diese müssen Sie in der Regel bis zum 31. Juli des Folgejahres abgeben. Bei Erstellung durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater haben Sie sogar noch mehr Zeit: bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres. Sollte ein Fristende auf einen Feiertag oder das Wochenende fallen, so endet die Frist am nächsten Werktag. Für die Steuererklärungen 2019 und 2020 gelten verlängerte Abgabefristen.

Und was ist mit der Umsatzsteuer?

In der Regel gelten Sie mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage als Kleinunternehmerin bzw. als Kleinunternehmer. Dann müssen Sie keine Umsatzsteuer abführen, können aber auch keine Umsatzsteuer anderer Unternehmen, die sogenannte Vorsteuer, steuermindernd geltend machen.

Sie können auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Dieser Verzicht ist für 5 Jahre bindend.

Dann erhalten Sie vom Energieunternehmen ebenfalls Umsatzsteuerbeträge. Diese müssen Sie an das Finanzamt abführen.

Im Gegenzug können Sie aber auch die Vorsteuer geltend machen, die Sie an andere Unternehmen zahlen, z.B. für Anschaffung, Wartung oder Reparatur Ihrer Anlage.

Nicht vergessen: Bei gemischter Nutzung (privat und unternehmerisch) gelten Besonderheiten, so muss z.B. der private Verbrauch als unentgeltliche Wertabgabe versteuert werden.

Was müssen Sie jetzt schlussendlich beim Finanzamt einreichen?

Folgendes:
- die Einkommensteuererklärung
- die Gewinnermittlung, kurz: EÜR (= Einnahmen-Überschuss-Rechnung)
- eine Umsatzsteuerjahreserklärung
- und eventuell Umsatzsteuervoranmeldungen

Übrigens: Als Unternehmerin bzw. Unternehmer sind Sie verpflichtet, diese Erklärungen elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Das geht ganz bequem über ELSTER.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.elster.de.

Alles sonnenklar? Oder noch Fragen? Dann klicken Sie hier.

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